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Wir fragen: „Ist es den Reformern inzwischen eigentlich egal, wenn der Wald dabei auf der Strecke bleibt?“
Hubschrauber beim kurativen Einsatz
Von den ständigen
Mittelkürzungen für die Boden- und Wasserschutzkalkungen sind vor allem die Bestände, die Böden, das Trinkwasser und der Artenreichtum betroffen.
Die Bestände, weil nach wie vor über den Regenwassereintrag sehr hohe Stickstoffeinträge vorhanden sind, die zu frohwüchsigen aber leider auch sehr instabilen Bestockungen führen.
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Der Boden, weil bei Versauerungsgraden im Bereich von „Essigwasser“ (pH-Werte von 3,0 und darunter) die Pufferkapazität dahin, der Stickstoffspeicher defekt und die Mikroorganismenstruktur nachhaltig gestört sind, eine Umsetzung der organischen Substanz nicht mehr oder kaum noch erfolgt und bis in Tiefen von zwei Metern die gesamte Austauschkapazität des Bodens ausgefallen ist.
Das Grund- und Trinkwasser, weil aufgrund der zerstörten Bodenstruktur Schadstoffe freigesetzt werden, die die Grundwasserqualität nachhaltig beeinträchtigen und dazu führen, dass in den Wasserwerken ein hoher Aufwand zu betreiben ist, um eine den Normen entsprechende Trinkwasserqualität wieder herzustellen. Darüber hinaus ist das Oberflächenwasser betroffen, in dem wegen der niedrigen pH-Werte weder Mikro- noch Makroorganismen (z.B. die empfindliche Bachforelle) richtig existieren können. Und so ist auch das „saubere“ Quellwasser eigentlich kaum genießbar.